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Donnerstag, 27. Juli 2017

Asperger und Kinobesuche

Kinos. Viele Menschen. Geraschel. Werbung. Anstehen. Lauter Sound.
Dies waren meine Vorurteile vor Jahren. Geraschel. Ok. Ja. Manchmal. Aber alle anderen Punkte? Nein. Ich gehe sehr oft ins Kino. Das kann wenn die Filme mir passen, bis zu 4 Mal pro Monat sein.
Die Frage ist nur, um welche Zeit und an welchem Tag. Sicher nicht am Samstagabend. Aber so am Samstagnachmittag. Das passt.
Viele wundern sich, dass ich gerne ins Kino gehe. Nun, ich denke, die haben einfach nicht so viel Erfahrung wie ich. Und, ich finde, Filme auf einer grossen Leinwand zu sehen, ist nicht das Selbe wie zu hause. Da kann der Fernseher noch so gross sein. An eine Kinoleinwand kommt er niemals heran.
Egal. Wieso schreibe ich das alles?
Nun, es ist doch so eine Autistenthema. Autisten in die Ferien. Zu Frisör. Ins Kino. Für alles gibt es doch heute Unterstützung. Die NT trauen uns einfach nichts zu. Dabei können sie auch nicht alles.
Autisten sollten doch einfach in einer geschützten Umgebung sein. NT fürchten sich vor uns. Sie wollen uns nicht. Sind zu sehr mit sich beschäftigt. Ja und nein.
Kino. Autismus. Ja gerne, aber keine Autistenfilme. Die schaue ich mir nicht an. Ich muss so was nicht sehen. Denn, ich bin 24h mit mir zusammen. Aber Actionfilme. Ja. Aber nicht zu brutal. Muss nicht sein. Dafür habe ich die News. Mir ist eine gute Story wichtiger als viel Action und tolle Grafik. Aber die NT die wollen lieber eine schöne Verpackung. Mir ist nach wie vor der Inhalt wichtiger. NT sind mehr auf das Äussere fixiert. Das sehe ich den Filmen immer wieder. Alles muss vom Designer sein. Alles schön. Auch wenn es kaputt sein soll. Siehe MadMax Fury Road.
Kino bedeutet auch rausgehen. In die Stadt. Unter NT. Nun, daran habe ich mich gewöhnt. Aber an eines nicht. An das geesse während des Films. Popcorn als Stichwort. Wieso die das tun, weiss ich nicht. Ich will den Film sehen und nicht essen. NT essen wann immer sie können. Muss das sein?
Auch gibt es solche die können keine 50 Min ohne Handy sein. Sie müssen immer mal wieder checken ob es eine neue Nachricht hat. Verstehe ich nicht. NT halt. Die können sich nicht mehr konzertieren. Nicht alle klar. Aber immer mehr. Damit muss ich aber leben, wenn ich Filme im Kino sehen will. Was ich auch kann. Es brauchte ein wenig Übung, aber danach war es kein Problem mehr.
Wie dem auch sei. Ich kann es nur empfehlen ab und zu einen Film im Kino anzusehen. Es ist auch eine Wertschätzung für die Macher der Filme. Und die Dinger heissen Kinofilm und nicht Fernsehfilm.

Dienstag, 18. Juli 2017

Asperger und Ferien

Es ist mal wieder Ferienzeit. Für die NT ist das die beste Zeit im Jahr. Sie sind "in den Ferien", wie sie sagen. Ein Satz den ich nicht begreife. Denn ich kann nicht in die Ferien gehen, sondern, ich habe Ferien. Auch ist für die NT Ferien gleich verreisen. Am besten mit dem Flieger. Der Umweltschutz ist egal.
Ich kann auch Ferien haben, ohne dass ich weg muss. Wieso sollte ich weg? Wenn alle anderen auch weg sind. Dann ist nur wieder Chaos und Stau an den Orten. Nein, ich bleibe zu hause. Typisch Autist? Nein. Ich habe einige Länder und Städte gesehen. War auch viel auf reisen. Heute, muss es nicht mehr sein. Dies, weil es mir zu viele Menschen unterwegs hat. Weil überall Chaos herrscht. Ruhe gibt es so nicht. Man muss immer was tun. Sich neu organisieren. Nein, das muss nicht mehr sein.
NT verstehen das nicht. Denn, wenn ich von den Ferien wieder im Geschäft zurück bin, werden sie mich fragen wo ich war. Zu hause. Bam. Das geht nicht. Sie werden es nicht verstehen. Müsse sie auch nicht. Mir ist es egal.
Jedenfalls kann ich meine Ferien so bessere geniessen, als wenn ich mit vielen Menschen am Flughafen stehe. In einem Hotel bin das voller Menschen ist. Reisen braucht Zeit. Es ist mühsam. Das alles kann ich mir sparen. Ich weiss, dass ich mit meiner Meinung und Ansicht bei den NT auf Unverständnis stosse. Aber wie gesagt, es ist mir egal. Mit Autismus hat das nichts zu tun. Ich kenne viele Autisten, die reisen sehr gerne. Wieso nicht? Ist den Reisen und Ferien nur ein Privileg der NT? Scheint so. Sie meinen, wir können das nicht. Sie kommen aber nicht auf die Idee, dass es nicht so sehr um das können geht, sondern das wollen.
Jetzt sind die Strassen fast leer. Heute war ich in einer Stadt. Fast leer. So was ist toll. So muss es sein. Ferien im eigenen Land. Es ist nie ruhiger, als wenn die NT "in die Ferien" gehen, fahren, wie auch immer.
Sie können sich auch nur so erholen. Bloss nicht zu hause sein. Was denken die anderen von mir? Die haben Probleme. Gut habe ich die nicht.
Jedenfalls wünsche ich denen  die haben, schöne Ferien und denn anderen eine gute Zeit.

Sonntag, 9. Juli 2017

Asperger und Gewalt

Sind Autisten gewalttätig? Kann ich nicht allgemein sagen. Aber diejenigen die ich kenne, die interessieren sich nicht oder nur sehr begrenzt für andere Menschen. Sprich. Gewalt ist nicht logisch und ergibt keinen Sinn. Also sinnlos. Gewalt bedeutet auch immer, sich mit anderen Menschen auseinandersetzen. Was nicht sein muss.
Anders sieht es bei den NT aus. Siehe diese Wochenende in Hamburg. Pure Gewalt. Alles NT. Klar sind nur wenige so. Aber das reicht schon um eine Stadt in einen Trümmerhaufen zu verwandeln. NT halt. Was ich aber nicht begreife ist, wieso die das tun. Das verstehen sicher sie nicht und die anderen NT auch nicht. Wie auch? So was kann man nicht verstehen.
Gewalt war noch nie die Lösung. Aber wie es scheint ist sie in der NT-Welt normal. Sie regen sich kurz auf, und vergessen ist es. Weiter geht. Naja, ich vergesse so was nicht. Und es kommt mir manchmal sehr komisch vor, mich unter Wesen zu bewegen, die fähig sind, die Welt zu zerstören. Könnten Autisten das? Ich weiss nicht. Ich denke ja. Aber sie würden es nicht tun. Alles was ausserhalb von ihnen ist, ist nicht. Nur das im Innern ist. Da kann auch ein Chaos herrschen. Sicher. Aber sie tragen es nicht gegen Aussen.
Emotionen sind doch oft der Grund für Gewalt. Nicht wahr? Sie fühlten sich eingeengt. Übergangen. Nicht gehört. Man schaut nicht zu ihnen. Was auch immer der Grund ist. NT können plötzlich ausrasten. Wie viele Video im Internet beweisen. Gibt es das auch von uns Autisten? Nein. Ich habe keines Gefunden. Und dennoch werden wir als Komische angeschaut. Als Wesen bei denen man nicht weiss woran man ist. Nun, würden sie uns kennen, dann wüssten sie, das wir friedlich sind.
Autisten sagen was sie denken. NT denken nicht und sagen nur. Dann ist das Gesagte nicht das was sie meinen. Gemein. Ich weiss. Aber sind die NT immer fair zu uns? Nein. Wir müssen uns doppelt und dreifach anstrengen. Müssen beweisen, das wir auch sind wie sie, wenn wir arbeiten wollen. Müssen am besten so werden wie sie. Nein, das wird nicht geschehen.
Was kann gegen Gewalt getan werden? Nun, ich sage immer, wer meditiert, der ist friedlich. In dem Moment gibt es nichts Schlechtes und er begeht keine komischen Sachen. Sprich, die Menschen, NT, müssten mehr meditieren. Müssten wieder mehr zu sich finden. Müssten erkennen, dass nicht nur ihre Meinung die einzig wahre ist. Respekt und Toleranz.
Wörter, die man heute ab und zu hört, aber kaum einer mehr weiss, was sie bedeuten. Wie auch, wenn man sich im Internet selber feiern kann. Was hat das mit Gewalt zu tun? Nun, viel. Denn jeder für sich. Das führt doch zu immer mehr Gewalt. Einfach weil jeder recht haben will.
Ich jedenfalls meide die Welt wo ich kann. Wenn ich nicht raus muss, gehe nicht. Und wenn in die Natur. An einen See. Einfach an einen Ort wo es friedlich ist. Was heute auch nicht mehr einfach zu finden ist.

Montag, 3. Juli 2017

Asperger und die eigene Logik

Jeder Mensch hat seine eigene Logik. Doch die meisten Menschen, NT, denken gleich. Auf die eine oder andere Art. Sonst würde die Gesellschaft nicht funktionieren. Ich beobachte an mir selber immer wieder, dass ich nicht so denke wie sie. Das ich meine komplett eigene Logik habe. Das ich nicht auf das Wert lege, auf was die NT dies tun.
Dies wird mir im Moment mal wieder so richtig bewusst. Ich kann den NT meine Logik nicht erklären. Auch mein Handeln und Sprechen nicht. Oft habe ich es versucht. Doch sie werden es nie verstehen können. Eben, weil sie nicht so denken.
Mit anderen Autisten, auch nicht mit allen, kann ich mich ohne Probleme unterhalten. Viele die ich kennen, haben ähnlich Gedanken und einen ähnliche Logik. Nur, das kommt nur noch sehr selten vor. Dies einfach, weil ich in einer Umgebung arbeite die nur aus NT besteht. Ohne Ausnahme. Das macht die Sache manchmal ein wenig einsam. Sicher ich könnte auf sie zugehen. Aber das ist nicht meine Art. Ich versuche mich einfach auf das zu konzentrieren, was ich tun muss. Da bleiben keine Gedanken mehr für das Soziale.
Nun, ich weiss nicht ob es die NT um mich stört, aber ich denke, nein. Ist einfach eine Annahme. Vielleicht frage ich sie mal.
Jedenfalls, ist das mit der Autisten-Logik ja so eine Sache. Ein Problem ist das wörtliche Verstehen. Da fängt es ja schon an. Denn, meinen und wörtliches Verstehen haben ihre eigene Logik. Ich verstehe die Sprache so, wie sie gesprochen wird, und nicht so, wie sie gemeint ist.
Dann, gehe ich an Aufgaben anders heran als die NT. Ich habe eine eigenen Methode die manchmal ein wenig chaotisch wirkt, aber am Ende, passt alles. Verstehen sie nicht.
Ich spreche oft sehr direkt. Was ich denke. NT nicht. Ihre Logik sagt, dass sie das sagen solle, was gehört werden will. Mir ist das egal. Das heisst aber nicht, dass ich nicht auf die Sprache achte. Die sollte schon anständig und nicht beleidigend sein.
Eine andere Logik ist, dass ich die Welt nicht so sehe wie die Meisten. Nicht 3D, sondern nur 2,5D. Wie ich das nenne.
Vielleicht fragst du dich jetzt, was das alles mit Logik zu tun hat. Logik ist doch denken und Aufgaben lösen. Nun, genau das ist es für mich. Und, wie gesagt, oder besser geschrieben, ich habe meine eigene Logik, die nicht so leicht in Worte zu fassen ist. Auch nach so vielen Jahren nicht.
Vielleich bin ich es auch leid, mich immer erklären zu müssen. Was ich ja nicht muss, und doch werde ich ab und zu gefragt, wie das als Autist den so ist.
Sicher es ist meine Aufgabe diese Fragen zu beantworten. Nur, den NT könnte ich ja sie selben Fragen stellen. Sie könnte sie nicht oder nur mit Mühe beantworten. Naja, es geht hier nicht darum, gegen die NT schrieben sondern es ging ja um Logik.
Logik. Logos. Verstand. Naja, der fehlt manchmal. Auch ich bin manchmal ohne Logik. Verstehe mich selber nicht. Aber verstehst du dich immer? Wohl kaum und wenn, gut für dich.
Ich jedenfalls denke manchmal sollte man nicht zu viele über all das nachdenken, und einfach das Leben so geniessen, wie es ist. Mit all dem Guten und weniger Guten. Dies sagt mir meine Logik.

Dienstag, 27. Juni 2017

Asperger und die virtuelle Realität

Virtuelle Realität, oder kurz VR. Etwas das immer mehr kommt. Es gibt bereits Brillen und Helme welche dem Menschen eine andere Realität zeigen. Ich durfte das heute selber mal ausprobieren. Und, war erstaunt, wie genau das alles ist. Besonders, konnte ich räumlicher sehen, als in echt.
Doch das Ganze bringt ja auch so seine Gefahren. Die Menschen könnten dadurch nicht mehr erkennen, was echt ist und was nicht. Sie können sich so in eine Welt begeben, die es ihnen ermöglicht, vor der echten Welt zu fliehen.
Wieso schreibe ich das? Nun, Autisten wird nachgesagt, dass sie in ihrer eigenen Welt leben. NT nicht. Sie leben in der realen Welt. Auch wenn sie immer nur mit sich beschäftigt sind. Was ja nicht das Selbe ist. Jedenfalls brauchen wir so was nicht. Ich jedenfalls. Denn ich habe so schon genug zu tun, mich in der echten Welt und meiner zurecht zu finden.
Aber wie immer, ist der Fortschritt nicht aufzuhalten. Wir werden uns früher oder später alle solche Dinger zulegen müssen. Einfach weil die Zukunft so aussehen wird. Die Menschen wollen immer noch mehr Technologie.
Beispiel. Seit über 10 Jahren bezahle ich meine Rechnungen online. Eine Post sehe ich nur noch sehr selten von innen. Das konnte sich damals kaum einer vorstellen. Heute ist es normal.
Mit dem Telefon im Internet surfen. Nein. Heute ist es normal.
Ergo ist heute noch VR nein, aber in naher Zukunft, ja. Wie die Gesellschaft darauf reagieren wird, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass es mehr Probleme geben wird, als heute. Die Menschen, NT, werden noch asozialer. Sie werden noch mehr unkommunikativ. Sie werden noch mehr gefangen von sich. Wo das hinführen wird, weiss ich auch nicht. Aber es wird irgendwann Kurse geben, in denen gelehrt wird, was die echte Welt ist. So voll in 3D. Nicht aus dem Rechner.
Aber bis dahin ist ja noch Zeit. Jedenfalls ist das, auch wenn es faszinierend ist, nicht mein Ding. Ich brauche die echte Welt um mich. Auch wenn ich oft so manches nicht verstehe. Aber wer versteht schon alles.
Jedenfalls wird mir VR den NT das Denken und SEIN noch mehr abgenommen. Irgendwann, wissen sie nicht mehr wer sie sind. Was sie sind. Sie meine, dass das was sie im Helm sehen, echt ist.
Das macht mir keine Sorgen. Der Mensch hat bis jetzt für alles eine Lösung gefunden. Ich hoffe, dass er dies auch für die VR tun wird.
Die junge Generation die damit aufwachsen wird, wird unser Problem nicht verstehen. Das wird normal sein.
Aber kann VR Autisten helfen? Vielleicht ist es auch eine Chance für uns. Gefahrlos einfach mal die Welt erkunden. Ohne immer zu denken, das was passieren kann. Wieso nicht?
Ich versuche nicht zu viele an VR zu denken, sondern lebe einfach mein Leben. Das wird mir schon zeigen, wie es weiter geht. Mit oder ohne VR.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Asperger und die autistische Welt

Die autistische Welt ist nicht zu verwechseln mit der Welt der Autisten. Auch wenn es fast gleich klingt. Was meine ich mit der autistischen Welt?
Damit meine ich, dass die Menschen, NT, immer mehr selbstbezogen werden. Das ist nicht von mir, sondern das habe ich von NT. Sie selber sagen das von sich. Selbstbezogen gleich Autismus. So die wörtliche Übersetzung. Will heissen, dass die NT immer mehr Mühe haben, sich vorzustellen, dass es noch andere Menschen ausser sie selber gibt. Denn, wie ich so oft schon geschrieben habe, muss sich immer alles nur um sie drehen. Wo ist denn der Unterschied zu uns Autisten? Nun, ich denke, dass die NT einfach noch in der Lage sind, auf Signale von Aussen zu regieren. Sie können zum Beispiel Sätze verstehen, die eben nicht so gemeint sind, wie gesagt. Noch. Dies schriebe ich bewusst. Noch. Wieso? Nun, es wird sicher nicht mehr lange dauern, da sind viele NT so wie wir. Sie verlieren Eigenschaften, die wir nicht haben. Aber wir haben dafür andere Fähigkeiten. Bei den NT wird dies nicht der Fall sein. Wie kann das geschehen? Wie kann die Welt autistisch werden? Handys. YouTube. Zum Beispiel. Den Menschen denken nicht mehr. Sie konsumieren nur noch. Ihre Welt besteht aus 5,5" mehr nicht mehr. Also die durchschnittliche Diagonale eines Handys. Ist schade, aber leider eine Tatsache. Sicher, es sind nicht alle so. Eber leider immer mehr. Wenn ich ihnen das sage, das sie autistisch werden, kapieren sie nicht was ich meine. Hauptsache sie können konsumieren. Das verstehe ich nicht.
Auch ist die Aufmerksamkeitsspanne der NT auf etwa 7 Sekunden gesunken. Das haben Untersuchungen gezeigt. Richtig nicht Minuten oder Stunden. Sondern Sekunden! Schlimm nicht?
Ich kann mich ohne Probleme stundenlang auf eine Sache konzentrieren. Kein Problem. Aber nur 7 Sekunden? Nein. NT können das. Sie brauchen sehr viel Ablenkung. Die haben sie mit den neuen Medien.
Ich denke oft, dass das nicht gut gehen kann. Schon in den 90er Jahren sagte ich, dass man das Internet ausschalten sollte. Wie du weisst, ist es nicht geschehen. Aber es ist das eingetroffen, was ich gesagt habe. Die Menschen sind zu abhängig vom Internet geworden. Es ist nicht so, dass es an sich schlecht ist, sondern vielmehr wie die Menschen damit umgehen. Ich nutze das Internet auch jeden Tag. Auch um in meinem Blog was zu schrieben. Ohne Internet würdest du jetzt diesen Artikel nicht lesen. können. Alles hat eben zwei Seiten.
Zurück zum Thema. Die autistische Welt. Es ist meine Sichtweise auf sie. Ich nehme sie so wahr. Die Menschen in ihr werden immer weniger fähig wirklich zu kommunizieren. In Zukunft werden mehr Maschinen miteinander kommunizieren, als Menschen. Das wir in etwa 4 Jahren der Fall sein. Wo bleibt da noch der Mensch? Gute Frage. Ich weiss es nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich der Mensch irgendwann bewusst wird, dass Technik nicht alles ist. Das er doch nicht alleine ist. So hoffe ich zumindest. Ob es so sein wird, werden wir sehen.
Ich hoffe jedenfalls, dass die NT nicht mehr zu sehr autistisch werden, sondern wieder mehr NT. Das wäre mein Wunsch für die kommenden Jahren.

Freitag, 16. Juni 2017

Asperger und den Sinn verstehen

Vieles von dem was in die Menschen tun ist für mich sinnfrei. Sprich, ich sehe keinen Sinn in dem was sie tun oder sagen. Ich denke aber, sie ebenfalls nicht. Wird mal wieder mutwillig was zerstört, und die Täter werden gefasst, so ist die häufigste Antwort, dass sie nicht wissen wieso, ausser, dass ihnen langweilig war. Wo ist da also der Sinn dessen was sie taten? NT bauen Dinge um sich und andere zu schaden. Wo ist der Sinn? NT verstehen vielen nicht, sie sind verwirrt. Wieso können sie nicht etwas bauen oder tun, das sie selber verstehen?
Viele Fragen sind also nicht beantwortet. Können sie auch nicht. Denn vieles von dem was in der Welt passiert ist nun mal sinnlos. Im wortwörtlichen Sinn gemeint. Die Menschen werden auch immer komischer. Sie handeln einfach nur noch und sind sich nicht mehr bewusst, dass alles was sie tun Folgen hat. Positiv wie negativ. Wobei das auch wieder eine Frage der Perspektive ist.
Die grösste alle Fragen ist doch die nach dem Sinn des Lebens. Nach dem Sinn von alledem hier.
Seit es Menschen gibt, befassen sie sich damit. Nur, sie haben bis heute die Antwort nicht gefunden. Und, egal wie lange sie noch suchen werden, sie werden denn Sinn des Lebens und ihrer Existenz niemals finden. Können sie auch nicht.
Früher habe ich alles hinterfragt. Musste in allem einen Sinn sehen. Heute aber habe ich erkannt, dass dies zu nichts führt. Ausser Stress. Muss nicht sein. Ich hinterfrage vieles nicht mehr. Denn wie gesagt, das Meiste ist sinnfrei. Also macht es auch keinen Sinn denn Sinn zu finden. Denn wo keiner ist, das kann er auch nicht gefunden werden. So einfach ist das.
Autisten so sagt man, müssen in allem was sie tun einen Sinn sehen. Sicher, das mag stimmen. Aber trifft das nur auf uns zu? Oder sind die NT auch so? Keine Ahnung. Ich weiss nur, dass wenn der Mensch in dem was er tut, keinen Sinn sieht, er mit der Zeit geistig zu Grunde geht. Entweder rastet der aus oder er wird depressiv. Einfach ausgedrückt. Dass die Sache nicht so einfach ist, ist mir klar. Aber das soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein.
Nun, manchmal Frage ich mich, worin der Sinn meines Schreibens ist. Wieso tue ich das. Ja, das muss ich manchmal tun. Denn nur so wird mir wieder bewusst, das der Sinn DU bis Leser. Das ich für mich schreibe, sicher. Aber nicht nur. Denn nur für mich zu schreiben, wäre sinnlos. Zumindest für mich. Wenn keiner das liest, was man schreibt, was bringt es. Ich habe zum Beispiel den Sinn von Tagebücher nie begriffen.
Oft ist es einfacher nicht zu viel nachzudenken. Nicht zu viel Sinn in einer Sache zu suchen. Den vor lauter Suchen, vergisst man die Sache einfach zu erledigen.
Der Menschen ist selbstbezogen. Ich denke, dass er nur dann einen Sinn in etwas sieht, wenn es mit ihm selber zu tun hat.

Samstag, 10. Juni 2017

Asperger und die verkehrte Welt

Manchmal frage ich mich, wer da eigentlich der Autist ist. Wir oder die NT? Wenn ich die NT so beobachte, dann sehe ich nur, dass sie nur an sich interessiert sind. Das es immer nur im sie gehen muss. Wenn sie helfen, dann immer nur, wenn sie einen Gewinn davon haben. Aber sicher nicht altruistisch.
Mir kommt die Welt oft sehr verkehrt vor. Nun, NT würden sagen, ich sei halt anders. Nicht wie sie. Nehme die Welt um mich anders wahr. Das stimmt so schon. Aber ist meine Wahrnehmung nicht einfach eine von vielen? Also nichts besonders? NT wollen manchmal von mir wissen, wie es ist, Autist zu sein. Ich stelle ihnen dann immer die selbe Frage. Wie ist es NT zu sein? Keine Antwort. Also kriegen sie auch keine von mir.
Was macht uns so speziell? Frag dich mal? Was macht jeden Menschen speziell? Sind wir überhaupt speziell oder tun nur viele einfach so als ob sie es wären. Mir kommt es oft so vor. Die Menschen wollen etwas spezielles sein. Wollen beachtet werden. Darüber habe ich schon oft geschrieben. Aber ich schreibe es immer und immer wieder. Wieso? Nun, es soll zum nachdenken anregen. Über sich und über die anderen. Ich mache mir oft viele Gedanken zu dem, was um mich geschieht. Was viele einem Autisten nicht zutrauen. Tun es die NT? Nein. Wieso also ist es bei mir so was Spezielles? Verkehrte Welt eben.
Wer nicht ist wie die Mehrheit mein, das man sein soll, der wird entweder nicht beachtet, oder alles was er sagt wird irgendwie verwertet. Aber einem einfach mal als Menschen betrachten, das geht leider nicht. Wieso das die NT nicht können, weiss ich auch nicht. Wie es scheint, haben sie diese Fähigkeit einfach nicht. Aber das ist nur eine Vermutung. Ob es stimmt, weiss ich nicht.
Wenn zum Beispiel eine Abstimmung ist, geht niemand hin und danach sind alle mit dem Ergebnis unzufrieden. Sie gehen auf die Strasse demonstrieren. Nun, sie hätte ja abstimmen können. Wieder verkehrte Welt.
Oder sie zerstören etwas und jammern danach das es kaputt ist. Verstehe ich nicht. Sie sind immer erst im Nachhinein schlauer. Wie es scheint, können sie Konsequenzen nur sehr schwer vorhersehen. Was ich wiederum nicht verstehe. Denn, mit ein wenig nachdenken kommt ja jeder darauf. Oder etwas eben doch nicht?
Für alles brauchen sie eine Schulung. Eine Anleitung. Sie wollen einfach nicht selber denken. Aber dann sagen, dass wir nur an uns denken. Das wir uns nicht für das interessieren, was um uns geschieht. Nein, ich tue das. Mit ist die Welt nicht egal. Auch die Menschen darauf nicht. Vielleicht macht mich das halt zu einem Speziellen. Einem Verkehrten in einer verkehrten Welt.
Kommt die die Welt manchmal nicht auch verkehrt vor? Sie ist nicht so, wie sie sein sollte. Wie es immer heisst, dass sie ist. In den Prospekten. Im Internet. Das ist nur Illusion. Aber eine von der die NT ausgehen, das sie die Realität ist. Vielleicht wissen sie auch, dass alles nur Fake ist. Aber sie wollen es nicht wahrhaben. Wer weiss das schon?
Wollen die NT nicht wieder mehr Frieden und Ruhe? Sie sagen ja. Aber sie unternehmen irgendwie sehr wenig dafür. Wieso? Weil vieles sie nicht direkt betrifft. Und, der Mensch vergisst sehr sehr schnell wieder. Was für eine verkehrte Welt das doch ist. Und in so einer sollen wir uns zurecht finden können?

Montag, 5. Juni 2017

Asperger und Panik

Was ist Panik? Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Eine Antwort auf diese Frage habe ich bis heute nicht gefunden. Eine, die mich zufriedenstellt. Nun, ich habe schon viele Aufnahmen von Panik gesehen. Alles ist eines gemeinsam. Die Menschen reagieren alle zur exakt gleichen Zeit gleich. Sie werden wie eine grosse Masse. Ein einziges Ding das reagiert.
In den letzten Monaten gab es immer wieder die Gelegenheit dies zu beobachten. Was hat das aber mit Autismus zu tun fragst du dich jetzt. Wieso schreibe ich so was?
Können Autisten Panik haben, so wie NT? Ja und nein. Panik ja. Aber ich denke, nicht so kollektiv wie die NT. Autisten die ich kenne, haben Panik, wenn was nicht so ist wie es immer ist. Wenn sich was ändert. Das ist was anderes als die Panik der Angst die die NT haben. Die sind ständig in der Furcht, das was passieren könnte. Sie selber aber sind die Ursache. Sie selber verursachen das Leid. Ihr eigenes und das von anderen. Ob sie das erkennen können? Ich weiss es nicht. Es kommt mir aber so vor, als ob sie es nicht können. Oder nicht können wollen.
Panikattacken kenne ich auch. Besser gesagt, kannte ich. Früher hatte ich ab und zu welche, wenn viele Menschen um mich waren. Nicht aus Angst, sondern einfach so. Sie kamen und gingen. Wieso, weiss ich bis heute nicht. Ich denke einfach, dass ich im Geist nicht so ruhig war, wie heute. Das ich zu sehr auf das Aussen fokussiert war. Das ich zu sehr damit beschäftigt war, die Welt wahrzunehmen. Aber nicht meinen Geist.
Diesen habe ich in den letzten Jahren trainiert. Wie jemand der Sport treibt. Heute kenne ich das mit der Panik nicht mehr. Doch der Aufwand war sehr gross. Viele scheuen sich diesen zu treiben. Aber es lohnt sich. Wie habe ich das gemacht? Nun, wie ich immer mal wieder erwähnt habe, durch Meditation. Nicht das abgefahrene Zeugs das überall gelehrt wird. Sondern einfach dasitzen. Die Augen schliessen und den Geist beobachten. Ja, das geht. Es ist zu Beginn nicht einfach. Aber eben, Übung macht den Meister.
Können das Autisten besser als NT? Ich denke nein. Es ist in der Natur des Menschen, dass er immer mit irgendwelchen Gedanken beschäftigt ist. Meistens ist die Illusion grösser als die Realität. Ich denke, dass kann eine der möglichen Ursachen von Panik sein. Man stellt sich was Schlimmes vor, oder denkt was Schlimmes kann könnte passieren. Und schon ist die da, die Panik.
Es ist wie mit so Vielem Alles beginnt im Kopf. Im Geiste. Die Menschen von heute sind einfach keine Geistwesen mehr. Sondern Körperwesen. Sprich ihnen ist das Erscheinen und das Aussehen wichtiger als der Zustand ihres Geistes. Aber das ist nur eine Vermutung. Diese aber basiert auf den vielen Beobachtungen und Überlegungen die ich mache. So komme ich immer wieder auf das Selbe. Der Mensch sollte muss lernen wieder mehr zu sich zu finden. Da haben wir Autisten einen Vorteil. Viele von uns sind immer bei sich. Sie nehmen die Umwelt kaum wahr. Was für NT befremdlich ist. Aber für uns normal. Ich weiss nicht, wie es ist, wenn man die Welt wahrnehmen kann. Wenn einem alles nahem geht. Wenn man ständig mit dem Gedanken leben muss, das was passieren könnte. Angst und Furcht. Nein, das ist nicht mein Ding.
Mit den Jahren habe ich herausgefunden, dass ich ein Geistwesen bin. Alles was ich bin, ist Geist. Tönt voll nach Esoterik. Ich weiss. Aber mit fallen keine besseren Worte ein. Jedenfalls macht es das Leben so nicht immer einfach. Denn oft verstehe ich die Menschen nicht. Ich kann sie nur sehr begrenzt verstehen, weil ich immer nur einen kleinen Teil ihres Verhaltens sehen und analysieren kann. Es ist fast wie eine Obsession die Menschen zu beobachten. Dabei geht es mir aber nicht darum, dass ich denke, ich sei besser. Sondern es geht mir darum zu verstehen wo die Unterschiede sind. Eine Suche, die so denke ich, noch lange dauern wird.
Was hat das alles mit der Panik zu tun? Sehr viel. Es geht wie gesagt darum mehr im Geiste zu leben. Zu erkennen, dass die Illusion im Kopf eben nur eine Illusion ist. Nicht das Reale. Wenn es gelingt, diese zu beseitige, dann verschwindet auch due Panik. Ganz einfach? Nein, sicher nicht. es erfordert wie gesagt sehr viel Übung. Doch wer es versucht, der wird auch belohnt werden.

Montag, 29. Mai 2017

Asperger und die Ausnahme sein

Immer mal wieder höre ich, dass Autisten eine Ausnahme seien. Dass sie nicht der sogenannten Norm entsprechen würden. Doch was ist diese Norm denn? Gibt es sie? Nach den NT ja. Ganz einfach. So wie sind, ist die Norm. Wir entsprechen also dem nicht. Oder doch? Entsprechen alle NT der Norm? Nein. Wieso also sagen sie von uns, das wir nicht entsprechen?
Das hat mich lange beschäftigt. Heute nicht mehr. Denn, es ist mir egal geworden, was die NT denken. Bin ich halt die Ausnahme. Der Spezialfall. Mir macht das schon lange nicht mehr aus.
Auf der anderen Seite wären viele NT auch gerne wie wir. Eine Ausnahme. Etwas Spezielles. Sie geben sich Mühe, dass sie sich von anderen unterscheiden können. Durch ihr Auftreten. Ihre Kleidung. Ihr Zeugs das sie kaufen. Mit sich rumschleppen. Aber sie bleiben einfach nur NT. Egal was sie auch tun, sie sind die Normalen und wir eben nicht.
Früher hat mit diese Unterscheidung gestört. Heute sehe ich sie als Vorteil an. Denn ich weiss, dass ich mit meiner Art, wie ich bin, keine wirkliche Chance mehr habe. Aber mit der Diagnose geht es besser. Ich habe sogar eine Stelle die ich unter normalen Umständen nie bekommen hätte. Klar, ich muss mich, Ausnahme hin oder her, jeden Tag auch beweisen. Muss arbeiten gehen. Muss meine Aufgaben erledigen. Aber es werden eben doch andere Massstäbe für die Beurteilung verwendet. Denn, davon habe ich schon mal geschrieben, wie beurteilt man jemanden wie uns? Das was wir nicht können, kann uns ja nicht negativ angelastet werden. Es ist ja die Behinderung. Aber nur alles positiv bewerten ist dann auch nicht gut. Wie also kann ein Autist beurteilt werden? Keine einfach Frage.
Aber zurück zum Thema. Ausnahme sein. Nun, ich bin sie gerne. Denn ich versuche trotzdem so normal wie es nur geht zu sein. Sprich meinen Alltag so zu leben, dass er für mich keine Belastung ist. Versuche so viel ich kann, selber zu tun. Was alles ist. Denn, Hilfe will ich nicht. Ist einfach nicht mein Ding. Bin ich zu Stolz dafür? Nein, es hat bist jetzt funktioniert, als kann ich es auch mit der Diagnose. Was mir die letzten 6 Jahre auch gezeigt haben.
Also bin ich doch keine Ausnahme könntest du jetzt denken. Der Grund, wieso ich alles alleine tun kann ist, weil ich alles, was mich stressen würde, einfach weggelassen habe. Und, ich gehe alles viel ruhiger an als früher. Das mag mir dem Alter zusammenhängen. Sicher. Aber es hängt auch damit zusammen, das ich sehr viel über mich herausgefunden habe. Dies Erkenntnis versuche ich im Alltag umzusetzen. Was mir nicht immer perfekt gelingt. Aber seinen wir ehrlich. Wem schon? Dir?
Autisten sind immer noch die Sonderlinge. Dies hat meiner Meinung auch damit zu tun, dass die NT zu wenig über uns wissen. Das sie einfach denken, wir seinen komisch, weil wir zum Beispiel nicht anderen in die Augen schauen. Was hat das mit komisch zu tun? Es ist für mich komisch, dass sie es tun. Aber das ist was anderes wie es scheint.
Jedenfalls sind wir nicht Ausnahmen. Wir sind einfach Menschen wie die NT auch. Mit dem Unterschied, dass wir ein weniger anderes denken und handeln. Mehr auch nicht. Macht uns das zur Ausnahme? Zu etwas Speziellem?`Frage dich selber mal.