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Mittwoch, 21. Juni 2017

Asperger und die autistische Welt

Die autistische Welt ist nicht zu verwechseln mit der Welt der Autisten. Auch wenn es fast gleich klingt. Was meine ich mit der autistischen Welt?
Damit meine ich, dass die Menschen, NT, immer mehr selbstbezogen werden. Das ist nicht von mir, sondern das habe ich von NT. Sie selber sagen das von sich. Selbstbezogen gleich Autismus. So die wörtliche Übersetzung. Will heissen, dass die NT immer mehr Mühe haben, sich vorzustellen, dass es noch andere Menschen ausser sie selber gibt. Denn, wie ich so oft schon geschrieben habe, muss sich immer alles nur um sie drehen. Wo ist denn der Unterschied zu uns Autisten? Nun, ich denke, dass die NT einfach noch in der Lage sind, auf Signale von Aussen zu regieren. Sie können zum Beispiel Sätze verstehen, die eben nicht so gemeint sind, wie gesagt. Noch. Dies schriebe ich bewusst. Noch. Wieso? Nun, es wird sicher nicht mehr lange dauern, da sind viele NT so wie wir. Sie verlieren Eigenschaften, die wir nicht haben. Aber wir haben dafür andere Fähigkeiten. Bei den NT wird dies nicht der Fall sein. Wie kann das geschehen? Wie kann die Welt autistisch werden? Handys. YouTube. Zum Beispiel. Den Menschen denken nicht mehr. Sie konsumieren nur noch. Ihre Welt besteht aus 5,5" mehr nicht mehr. Also die durchschnittliche Diagonale eines Handys. Ist schade, aber leider eine Tatsache. Sicher, es sind nicht alle so. Eber leider immer mehr. Wenn ich ihnen das sage, das sie autistisch werden, kapieren sie nicht was ich meine. Hauptsache sie können konsumieren. Das verstehe ich nicht.
Auch ist die Aufmerksamkeitsspanne der NT auf etwa 7 Sekunden gesunken. Das haben Untersuchungen gezeigt. Richtig nicht Minuten oder Stunden. Sondern Sekunden! Schlimm nicht?
Ich kann mich ohne Probleme stundenlang auf eine Sache konzentrieren. Kein Problem. Aber nur 7 Sekunden? Nein. NT können das. Sie brauchen sehr viel Ablenkung. Die haben sie mit den neuen Medien.
Ich denke oft, dass das nicht gut gehen kann. Schon in den 90er Jahren sagte ich, dass man das Internet ausschalten sollte. Wie du weisst, ist es nicht geschehen. Aber es ist das eingetroffen, was ich gesagt habe. Die Menschen sind zu abhängig vom Internet geworden. Es ist nicht so, dass es an sich schlecht ist, sondern vielmehr wie die Menschen damit umgehen. Ich nutze das Internet auch jeden Tag. Auch um in meinem Blog was zu schrieben. Ohne Internet würdest du jetzt diesen Artikel nicht lesen. können. Alles hat eben zwei Seiten.
Zurück zum Thema. Die autistische Welt. Es ist meine Sichtweise auf sie. Ich nehme sie so wahr. Die Menschen in ihr werden immer weniger fähig wirklich zu kommunizieren. In Zukunft werden mehr Maschinen miteinander kommunizieren, als Menschen. Das wir in etwa 4 Jahren der Fall sein. Wo bleibt da noch der Mensch? Gute Frage. Ich weiss es nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich der Mensch irgendwann bewusst wird, dass Technik nicht alles ist. Das er doch nicht alleine ist. So hoffe ich zumindest. Ob es so sein wird, werden wir sehen.
Ich hoffe jedenfalls, dass die NT nicht mehr zu sehr autistisch werden, sondern wieder mehr NT. Das wäre mein Wunsch für die kommenden Jahren.

Freitag, 16. Juni 2017

Asperger und den Sinn verstehen

Vieles von dem was in die Menschen tun ist für mich sinnfrei. Sprich, ich sehe keinen Sinn in dem was sie tun oder sagen. Ich denke aber, sie ebenfalls nicht. Wird mal wieder mutwillig was zerstört, und die Täter werden gefasst, so ist die häufigste Antwort, dass sie nicht wissen wieso, ausser, dass ihnen langweilig war. Wo ist da also der Sinn dessen was sie taten? NT bauen Dinge um sich und andere zu schaden. Wo ist der Sinn? NT verstehen vielen nicht, sie sind verwirrt. Wieso können sie nicht etwas bauen oder tun, das sie selber verstehen?
Viele Fragen sind also nicht beantwortet. Können sie auch nicht. Denn vieles von dem was in der Welt passiert ist nun mal sinnlos. Im wortwörtlichen Sinn gemeint. Die Menschen werden auch immer komischer. Sie handeln einfach nur noch und sind sich nicht mehr bewusst, dass alles was sie tun Folgen hat. Positiv wie negativ. Wobei das auch wieder eine Frage der Perspektive ist.
Die grösste alle Fragen ist doch die nach dem Sinn des Lebens. Nach dem Sinn von alledem hier.
Seit es Menschen gibt, befassen sie sich damit. Nur, sie haben bis heute die Antwort nicht gefunden. Und, egal wie lange sie noch suchen werden, sie werden denn Sinn des Lebens und ihrer Existenz niemals finden. Können sie auch nicht.
Früher habe ich alles hinterfragt. Musste in allem einen Sinn sehen. Heute aber habe ich erkannt, dass dies zu nichts führt. Ausser Stress. Muss nicht sein. Ich hinterfrage vieles nicht mehr. Denn wie gesagt, das Meiste ist sinnfrei. Also macht es auch keinen Sinn denn Sinn zu finden. Denn wo keiner ist, das kann er auch nicht gefunden werden. So einfach ist das.
Autisten so sagt man, müssen in allem was sie tun einen Sinn sehen. Sicher, das mag stimmen. Aber trifft das nur auf uns zu? Oder sind die NT auch so? Keine Ahnung. Ich weiss nur, dass wenn der Mensch in dem was er tut, keinen Sinn sieht, er mit der Zeit geistig zu Grunde geht. Entweder rastet der aus oder er wird depressiv. Einfach ausgedrückt. Dass die Sache nicht so einfach ist, ist mir klar. Aber das soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein.
Nun, manchmal Frage ich mich, worin der Sinn meines Schreibens ist. Wieso tue ich das. Ja, das muss ich manchmal tun. Denn nur so wird mir wieder bewusst, das der Sinn DU bis Leser. Das ich für mich schreibe, sicher. Aber nicht nur. Denn nur für mich zu schreiben, wäre sinnlos. Zumindest für mich. Wenn keiner das liest, was man schreibt, was bringt es. Ich habe zum Beispiel den Sinn von Tagebücher nie begriffen.
Oft ist es einfacher nicht zu viel nachzudenken. Nicht zu viel Sinn in einer Sache zu suchen. Den vor lauter Suchen, vergisst man die Sache einfach zu erledigen.
Der Menschen ist selbstbezogen. Ich denke, dass er nur dann einen Sinn in etwas sieht, wenn es mit ihm selber zu tun hat.

Samstag, 10. Juni 2017

Asperger und die verkehrte Welt

Manchmal frage ich mich, wer da eigentlich der Autist ist. Wir oder die NT? Wenn ich die NT so beobachte, dann sehe ich nur, dass sie nur an sich interessiert sind. Das es immer nur im sie gehen muss. Wenn sie helfen, dann immer nur, wenn sie einen Gewinn davon haben. Aber sicher nicht altruistisch.
Mir kommt die Welt oft sehr verkehrt vor. Nun, NT würden sagen, ich sei halt anders. Nicht wie sie. Nehme die Welt um mich anders wahr. Das stimmt so schon. Aber ist meine Wahrnehmung nicht einfach eine von vielen? Also nichts besonders? NT wollen manchmal von mir wissen, wie es ist, Autist zu sein. Ich stelle ihnen dann immer die selbe Frage. Wie ist es NT zu sein? Keine Antwort. Also kriegen sie auch keine von mir.
Was macht uns so speziell? Frag dich mal? Was macht jeden Menschen speziell? Sind wir überhaupt speziell oder tun nur viele einfach so als ob sie es wären. Mir kommt es oft so vor. Die Menschen wollen etwas spezielles sein. Wollen beachtet werden. Darüber habe ich schon oft geschrieben. Aber ich schreibe es immer und immer wieder. Wieso? Nun, es soll zum nachdenken anregen. Über sich und über die anderen. Ich mache mir oft viele Gedanken zu dem, was um mich geschieht. Was viele einem Autisten nicht zutrauen. Tun es die NT? Nein. Wieso also ist es bei mir so was Spezielles? Verkehrte Welt eben.
Wer nicht ist wie die Mehrheit mein, das man sein soll, der wird entweder nicht beachtet, oder alles was er sagt wird irgendwie verwertet. Aber einem einfach mal als Menschen betrachten, das geht leider nicht. Wieso das die NT nicht können, weiss ich auch nicht. Wie es scheint, haben sie diese Fähigkeit einfach nicht. Aber das ist nur eine Vermutung. Ob es stimmt, weiss ich nicht.
Wenn zum Beispiel eine Abstimmung ist, geht niemand hin und danach sind alle mit dem Ergebnis unzufrieden. Sie gehen auf die Strasse demonstrieren. Nun, sie hätte ja abstimmen können. Wieder verkehrte Welt.
Oder sie zerstören etwas und jammern danach das es kaputt ist. Verstehe ich nicht. Sie sind immer erst im Nachhinein schlauer. Wie es scheint, können sie Konsequenzen nur sehr schwer vorhersehen. Was ich wiederum nicht verstehe. Denn, mit ein wenig nachdenken kommt ja jeder darauf. Oder etwas eben doch nicht?
Für alles brauchen sie eine Schulung. Eine Anleitung. Sie wollen einfach nicht selber denken. Aber dann sagen, dass wir nur an uns denken. Das wir uns nicht für das interessieren, was um uns geschieht. Nein, ich tue das. Mit ist die Welt nicht egal. Auch die Menschen darauf nicht. Vielleicht macht mich das halt zu einem Speziellen. Einem Verkehrten in einer verkehrten Welt.
Kommt die die Welt manchmal nicht auch verkehrt vor? Sie ist nicht so, wie sie sein sollte. Wie es immer heisst, dass sie ist. In den Prospekten. Im Internet. Das ist nur Illusion. Aber eine von der die NT ausgehen, das sie die Realität ist. Vielleicht wissen sie auch, dass alles nur Fake ist. Aber sie wollen es nicht wahrhaben. Wer weiss das schon?
Wollen die NT nicht wieder mehr Frieden und Ruhe? Sie sagen ja. Aber sie unternehmen irgendwie sehr wenig dafür. Wieso? Weil vieles sie nicht direkt betrifft. Und, der Mensch vergisst sehr sehr schnell wieder. Was für eine verkehrte Welt das doch ist. Und in so einer sollen wir uns zurecht finden können?

Montag, 5. Juni 2017

Asperger und Panik

Was ist Panik? Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Eine Antwort auf diese Frage habe ich bis heute nicht gefunden. Eine, die mich zufriedenstellt. Nun, ich habe schon viele Aufnahmen von Panik gesehen. Alles ist eines gemeinsam. Die Menschen reagieren alle zur exakt gleichen Zeit gleich. Sie werden wie eine grosse Masse. Ein einziges Ding das reagiert.
In den letzten Monaten gab es immer wieder die Gelegenheit dies zu beobachten. Was hat das aber mit Autismus zu tun fragst du dich jetzt. Wieso schreibe ich so was?
Können Autisten Panik haben, so wie NT? Ja und nein. Panik ja. Aber ich denke, nicht so kollektiv wie die NT. Autisten die ich kenne, haben Panik, wenn was nicht so ist wie es immer ist. Wenn sich was ändert. Das ist was anderes als die Panik der Angst die die NT haben. Die sind ständig in der Furcht, das was passieren könnte. Sie selber aber sind die Ursache. Sie selber verursachen das Leid. Ihr eigenes und das von anderen. Ob sie das erkennen können? Ich weiss es nicht. Es kommt mir aber so vor, als ob sie es nicht können. Oder nicht können wollen.
Panikattacken kenne ich auch. Besser gesagt, kannte ich. Früher hatte ich ab und zu welche, wenn viele Menschen um mich waren. Nicht aus Angst, sondern einfach so. Sie kamen und gingen. Wieso, weiss ich bis heute nicht. Ich denke einfach, dass ich im Geist nicht so ruhig war, wie heute. Das ich zu sehr auf das Aussen fokussiert war. Das ich zu sehr damit beschäftigt war, die Welt wahrzunehmen. Aber nicht meinen Geist.
Diesen habe ich in den letzten Jahren trainiert. Wie jemand der Sport treibt. Heute kenne ich das mit der Panik nicht mehr. Doch der Aufwand war sehr gross. Viele scheuen sich diesen zu treiben. Aber es lohnt sich. Wie habe ich das gemacht? Nun, wie ich immer mal wieder erwähnt habe, durch Meditation. Nicht das abgefahrene Zeugs das überall gelehrt wird. Sondern einfach dasitzen. Die Augen schliessen und den Geist beobachten. Ja, das geht. Es ist zu Beginn nicht einfach. Aber eben, Übung macht den Meister.
Können das Autisten besser als NT? Ich denke nein. Es ist in der Natur des Menschen, dass er immer mit irgendwelchen Gedanken beschäftigt ist. Meistens ist die Illusion grösser als die Realität. Ich denke, dass kann eine der möglichen Ursachen von Panik sein. Man stellt sich was Schlimmes vor, oder denkt was Schlimmes kann könnte passieren. Und schon ist die da, die Panik.
Es ist wie mit so Vielem Alles beginnt im Kopf. Im Geiste. Die Menschen von heute sind einfach keine Geistwesen mehr. Sondern Körperwesen. Sprich ihnen ist das Erscheinen und das Aussehen wichtiger als der Zustand ihres Geistes. Aber das ist nur eine Vermutung. Diese aber basiert auf den vielen Beobachtungen und Überlegungen die ich mache. So komme ich immer wieder auf das Selbe. Der Mensch sollte muss lernen wieder mehr zu sich zu finden. Da haben wir Autisten einen Vorteil. Viele von uns sind immer bei sich. Sie nehmen die Umwelt kaum wahr. Was für NT befremdlich ist. Aber für uns normal. Ich weiss nicht, wie es ist, wenn man die Welt wahrnehmen kann. Wenn einem alles nahem geht. Wenn man ständig mit dem Gedanken leben muss, das was passieren könnte. Angst und Furcht. Nein, das ist nicht mein Ding.
Mit den Jahren habe ich herausgefunden, dass ich ein Geistwesen bin. Alles was ich bin, ist Geist. Tönt voll nach Esoterik. Ich weiss. Aber mit fallen keine besseren Worte ein. Jedenfalls macht es das Leben so nicht immer einfach. Denn oft verstehe ich die Menschen nicht. Ich kann sie nur sehr begrenzt verstehen, weil ich immer nur einen kleinen Teil ihres Verhaltens sehen und analysieren kann. Es ist fast wie eine Obsession die Menschen zu beobachten. Dabei geht es mir aber nicht darum, dass ich denke, ich sei besser. Sondern es geht mir darum zu verstehen wo die Unterschiede sind. Eine Suche, die so denke ich, noch lange dauern wird.
Was hat das alles mit der Panik zu tun? Sehr viel. Es geht wie gesagt darum mehr im Geiste zu leben. Zu erkennen, dass die Illusion im Kopf eben nur eine Illusion ist. Nicht das Reale. Wenn es gelingt, diese zu beseitige, dann verschwindet auch due Panik. Ganz einfach? Nein, sicher nicht. es erfordert wie gesagt sehr viel Übung. Doch wer es versucht, der wird auch belohnt werden.

Montag, 29. Mai 2017

Asperger und die Ausnahme sein

Immer mal wieder höre ich, dass Autisten eine Ausnahme seien. Dass sie nicht der sogenannten Norm entsprechen würden. Doch was ist diese Norm denn? Gibt es sie? Nach den NT ja. Ganz einfach. So wie sind, ist die Norm. Wir entsprechen also dem nicht. Oder doch? Entsprechen alle NT der Norm? Nein. Wieso also sagen sie von uns, das wir nicht entsprechen?
Das hat mich lange beschäftigt. Heute nicht mehr. Denn, es ist mir egal geworden, was die NT denken. Bin ich halt die Ausnahme. Der Spezialfall. Mir macht das schon lange nicht mehr aus.
Auf der anderen Seite wären viele NT auch gerne wie wir. Eine Ausnahme. Etwas Spezielles. Sie geben sich Mühe, dass sie sich von anderen unterscheiden können. Durch ihr Auftreten. Ihre Kleidung. Ihr Zeugs das sie kaufen. Mit sich rumschleppen. Aber sie bleiben einfach nur NT. Egal was sie auch tun, sie sind die Normalen und wir eben nicht.
Früher hat mit diese Unterscheidung gestört. Heute sehe ich sie als Vorteil an. Denn ich weiss, dass ich mit meiner Art, wie ich bin, keine wirkliche Chance mehr habe. Aber mit der Diagnose geht es besser. Ich habe sogar eine Stelle die ich unter normalen Umständen nie bekommen hätte. Klar, ich muss mich, Ausnahme hin oder her, jeden Tag auch beweisen. Muss arbeiten gehen. Muss meine Aufgaben erledigen. Aber es werden eben doch andere Massstäbe für die Beurteilung verwendet. Denn, davon habe ich schon mal geschrieben, wie beurteilt man jemanden wie uns? Das was wir nicht können, kann uns ja nicht negativ angelastet werden. Es ist ja die Behinderung. Aber nur alles positiv bewerten ist dann auch nicht gut. Wie also kann ein Autist beurteilt werden? Keine einfach Frage.
Aber zurück zum Thema. Ausnahme sein. Nun, ich bin sie gerne. Denn ich versuche trotzdem so normal wie es nur geht zu sein. Sprich meinen Alltag so zu leben, dass er für mich keine Belastung ist. Versuche so viel ich kann, selber zu tun. Was alles ist. Denn, Hilfe will ich nicht. Ist einfach nicht mein Ding. Bin ich zu Stolz dafür? Nein, es hat bist jetzt funktioniert, als kann ich es auch mit der Diagnose. Was mir die letzten 6 Jahre auch gezeigt haben.
Also bin ich doch keine Ausnahme könntest du jetzt denken. Der Grund, wieso ich alles alleine tun kann ist, weil ich alles, was mich stressen würde, einfach weggelassen habe. Und, ich gehe alles viel ruhiger an als früher. Das mag mir dem Alter zusammenhängen. Sicher. Aber es hängt auch damit zusammen, das ich sehr viel über mich herausgefunden habe. Dies Erkenntnis versuche ich im Alltag umzusetzen. Was mir nicht immer perfekt gelingt. Aber seinen wir ehrlich. Wem schon? Dir?
Autisten sind immer noch die Sonderlinge. Dies hat meiner Meinung auch damit zu tun, dass die NT zu wenig über uns wissen. Das sie einfach denken, wir seinen komisch, weil wir zum Beispiel nicht anderen in die Augen schauen. Was hat das mit komisch zu tun? Es ist für mich komisch, dass sie es tun. Aber das ist was anderes wie es scheint.
Jedenfalls sind wir nicht Ausnahmen. Wir sind einfach Menschen wie die NT auch. Mit dem Unterschied, dass wir ein weniger anderes denken und handeln. Mehr auch nicht. Macht uns das zur Ausnahme? Zu etwas Speziellem?`Frage dich selber mal.

Dienstag, 23. Mai 2017

Asperger und die Öffentlichkeit

Es gibt immer mehr Autisten die in der Öffentlichkeit stehen. Aber viele, die sich nicht getrauen, oder nicht wollen, dass das Umfeld weiss, dass sie Autisten sind. Es ist ja immer so eine Sache, wenn so was bekannt wird. Wie geht man selber damit um. Wie das Umfeld.
Ich habe vor Jahren den Weg an die Öffentlichkeit gesucht. Nicht, um mich selber darzustellen. Nicht um bekannt zu werden. Sondern einfach als Mission. Als Auftrag den ich mir selber gegeben habe. Wieso dies? Nun, ich dachte, dass es vielleicht dem einen oder anderen helfen kann, wenn ich mich äussere und erzähle, was ich so denke un tue. Zu Beginn, war es so, dass kaum jemand von mir Notiz genommen hat. Doch jetzt Jahre später, ist es anders. Ich kann Vorträge halten. Kann anderen Autisten helfen. Werde gehört. Aber, und das ist mit immer wichtig gewesen. Meine Meinung und Sichtweise ist nicht absolut. Es ist einfach eine mögliche Antwort. Eine mögliche Sichtweise.
In all den Jahren musste ich auch lernen mit den Medien umzugehen. Musste lernen, was es heisst, wen ich was sage, das auch gedruckt wird. Sprich, ich muss mir genau überlegen was ich sage. Das war nicht so einfach. Es war, wie so Vieles, ein Lernprozess.
Heute macht es mir nichts mehr aus, wenn ich ein Interview geben darf. Wenn ich mit Foto auf einer Webseite oder Zeitung gezeigt werde. Wenn die Menschen über mich lesen können.
Das ist für viele nicht vorstellbar. Und für einige ist es genau so normal wie für mich. Nun, die meisten NT wollen auch nicht in der Öffentlichkeit stehen. Sie wollen ihre Ruhe.
Mir geht es auch darum zu zeigen, dass es trotz Autismus möglich ist, ein fast normales Leben zu führen. Dass es aber auch ein Umfeld braucht, dass dieses mit trägt. Das es nicht immer einfach ist. Und, dass sich manchmal aus scheinbaren Niederlagen doch noch was Positives entwickeln kann.
Kurz es soll einfach zeigen, dass wir Menschen sind wie die NT auch. Einfach mit Einschränkungen was den Alttag betreffen kann. Das es manchmal eine kleine Veränderung braucht, damit es klappt.
Dieses Mal schreibe ich nicht mehr viel, sondern ich habe dir ein aktuelles Interview dabei.
Du findest es unter folgendem Link:
https://www.bluewin.ch/de/leben/nachhaltigkeitsblog/2017/17-05/autismus-zum-trotz---ich-will-normal-leben-.html



Mittwoch, 17. Mai 2017

Asperger und Lügen

Lügen sind in der NT-Welt allgegenwärtig. Werbung, Politiker, Arbeitskollegen. Doch was ist eine Lüge überhaupt? Ist es einfach die Unwahrheit sagen versprechen? Ja, was ist den die Wahrheit? Wer bestimmt, was sie ist, die Wahrheit?
Nun, Lügen sind für uns Autisten nicht oder nur sehr schwer zu erkennen. Stichwort, alles wörtlich nehmen. Daher sind wir doch anfälliger für Lügen. Ich denke nicht unbedingt. Denn wir haben einen Vorteil. Alles was nicht von uns kommt, ist nicht. Alles was wir nicht selber erfahren und gedacht haben, ist nicht. Mir geht es jedenfalls so.
Was andere sagen oder meinen, ist deren Sache. Ich bilde mir immer eine eigene Meinung. Denn die Meinung anderer ist gefärbt mit Persönlichem. Meine nicht? Sicher, aber es ist so meine Meinung. Mein Gedanke. Wenn ich was als wahr betrachte, ist es das für mich auch. Nur, für mich ist selten etwas wirklich wahr. Alles sehe ich als relativ an. Daher ist es mir auch egal, ob jemand lügt oder nicht.
Aber die NT scheint das nicht zu stören, das sie belogen werden und auch selber lügen. Auf die Frage, wie geht es dir, sagen sie oft immer, Gut. Nein, das kann so nicht stimmen. Aber es scheint keinen zu stören. Es ist eine Lüge, die nicht als solche betrachtet wird. Da es alles tun.
Oder, ja, ich habe die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen. Auch eine Lüge. Wer liest die schon ausser ich vielleicht. Keiner. Macht nicht. Denn, wer nicht zusagt, der kann das Produkt nicht verwenden. So einfach ist das.
Nur, wieso stört es die NT nicht, wenn sie in der Werbung belogen werden? Wieso schauen sie sich Werbung an. Reden über sie? Ist sind doch alles nur Lügen. Verstehe ich echt nicht. Für mich ergibt das keinen Sinn. Aber das mag daran liegen, dass ich eben kein NT bin. Mir das verborgen bleibt. Was auch gut so ist. Ich habe meine eigenen Gedanken, und die drehen sich nicht um so was.
Wie auch immer. Die Welt ist also eine Lüge. Aber ist sie denn nicht auch die Wahrheit? Oder beides zugleich? Niemand kann das sagen. Was auch nichts macht. Denn selbst wenn wir es wüssten, würde das unseren Alltag nicht ändern.
NT belügen sich auch gerne selber. Was für mich wiederum keinen Sinn ergibt. Wieso nicht ehrlich zu sich sein. Beispiel. Viele meinen, sie können Dinge die sie nicht können, aber sagen, das sie es können. Sie sagen sich, das alles OK ist, aber es ist nicht OK. Wieso sie das tun? Nun, sie leben in einer Illusion. Die Lüge ist ihre stärkste Waffe. Nur wer erkennt, dass alles Illusion ist und nichts Bestand hat, der erkennt, dass es weder Lüge noch Wahrheit gibt.
Das klingt jetzt deprimierend. Ist es aber nicht. Es ist einfach so, dass viele Menschen nicht darüber nachdenken, was sie umgibt. Wer sie sind. Sie definieren sich über das was sie HABEN. Was sie KAUFEN. Aber sie wissen nicht, WER sie sind. Kurz alles ist eine Lüge. Da dies alle tun, das hatten wir schon, stört es keinen. Mich auch nicht. Denn ich lebe so wie ich will. Mir sind die Versprechen der NT egal. Wieso? Nun, ich wurde zu oft belogen. Wurde zu oft hinters Licht geführt. Bis ich eines Tages erkannt habe, das sich auf mich hören sollte und nicht auf die NT. Denn die denken nur an sich und ihren Vorteil. Nicht an andere oder nur in sehr wenigen Fällen. So kommt mir diese Welt jedenfalls vor. Muss nicht so sein. Aber es ist mein Eindruck.
Wie den auch sei. Es macht doch einfach mehr Sinn auf sich zu hören, statt immer auf die anderen. Denn, die wissen es meist nicht besser und anders.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Asperger und die X-Men

Wenn du dich jetzt fragst, was dieser Titel soll, so lies einfach weiter. Mir geht es nicht um die Comic-Verfilmung X-Men. Auch werde ich die Filme nicht kommentieren.
Es geht mir um das Thema, das sie behandeln. Die X-Men sind Menschen, die eine besondere Gabe haben. Die an einem einzigen Ort ausgebildet werden. Sie sind da vor der Welt verborgen. Ja, so sollen sich den Menschen nicht als das offenbaren, was sie wirklich sind. Wegen ihrem Anderssein. Kommt dir das bekannt vor? Mir schon. Denn, wir sind doch wie die X-Men. Anders. Viele von uns haben Fähigkeiten, die wir vor den NT verbergen. Wieso tun die X-Men das? Nun, sie wollen unauffällig leben. Nicht gejagt werden. Es gibt sogar einen Film, indem ein Gegenmittel gefunden wird. Einige wollen ihren Mutation loswerden, während andere finden, das gehe überhaupt nicht. Sie bekämpfen also die Menschen. Nicht, weil sie sie hassen, sondern weil sie so sein wollen wie sie sind.
Was ist das Problem? Nun, die normalen Menschen fürchten die X-Men. Sie fürchten uns. Aber, wenn es Not tut, dann müssen sie zur stelle sein. Dann sollen auch wir helfen. Nun, das ist doch paradox nicht? Auf der einen Seite bekämpfen die Menschen die X-Men, auf der anderen Seite wollen sie ihre Hilfen. Wie immer, die NT wollen einfach immer aus allem und jedem einen Nutzen ziehen können. Hauptsache, sie müssen keine Angst haben. Das ist jetzt einfach dargestellt. Aber es hat doch was.
Jedenfalls erkenne ich mich in den X-Men wieder. Es ging und geht mir oft so. Ich komme mir als jemanden vor, der seine Fähigkeiten verborgen halten muss. Der nicht so sein darf kann wie er ist.
Ich denke anders. Ich spreche anders. Ich bin anders. Und doch wirke ich gegen Aussen fast normal. Eine Tarnung. Diese muss ich nicht mehr so sehr aufrecht halten, wie früher. Den die NT wissen zum Teil, das wir unter ihnen sind. Das wir ihnen nichts tun. Sondern einfach in Ruhe gelassen werden wollen. Unser leben leben. Wie sie, die NT, auch.
Nur, bei uns wird doppelt hingeschaut, wenn wir was tun. Es wird anders beurteilt. Weil wir Autisten sind. Ist das fair? Nein. Aber es ist nun mal so. Ich kann es den NT nicht übel nehmen, dass sie so handeln. Weil sie es nicht besser wissen. Sie handeln so wie sie müssen. Es ist ihre Natur andere, die anders sind, anders zu behandeln. Sie meinen es nicht böse.
Nun, ich mag die X-Men Filme. Eben weil sie eine Thematik haben, die den meisten NT verborgen ist. Sie wissen nicht wie es ist, anders zu sein. Unter Menschen zu leben die keine Ahnung haben, von dem was man ist. Was man kann.
Das ist nicht immer einfach. Du kennst das sicher auch. Es kosten sehr viel Energie so zu sein, dass man nicht so sehr auffällt. Aber das ist eben der Preis in dieser Welt. Das ist eben das was nervig ist, aber es ist eben nun mal so. Damit kann ich leben. Nicht immer gut, aber ich komme zu recht. Dies auch, weil ich es so will. Es geht ja nicht immer darum, was ich will, sondern was zweckdienlich ist.
Wer die Filme noch nie gesehen hat, dem empfehle ich sie mal anzusehen. Eben unter dem Blickwinkel, was die Thematik ist. Und sich nicht so sehr von der Action und den Kostümen irritieren zu lassen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Asperger und Förderung

Gestern war ich an einem Anlass von einer Elternvereinigung welche sich für autistische Kinder einsetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass es ein sehr grosses Bedürfnis nach Förderung ist. Nur, war immer die Rede von, was die Anderen tun müssten oder sollten. Was also schlussendlich ihnen selber zu gute kommt. Daran ist sicher nichts falsch. Ich sehe das aber nach all den Jahren in welchen ich mich mit dem Thema Autismus beschäftige, als zu einseitig gedacht. Verstehen tue ich die Eltern sehr wohl. Denn, sie wollen nur das Beste für ihren Nachwuchs.
Doch auf der anderen Seite sind da die NT. Sprich die Lehrer oder Arbeitgeber. Die haben meistens kein, oder nur sehr wenig Wissen über den Autismus. Was ich nicht als negativ abtun will. Denn, sie können ja nicht auf jedem Gebiet Spezialisten sein. Müssen sie auch nicht. Oft reicht einfach mal nachfragen oder denken.
Das aber Förderung für Autisten wichtig ist, sehe ich schon auch ein. Aber man sollte uns auch mal machen lassen. Denn, es kann eben auch dem Guten zu viel sein. Sprich, irgendwann, werden diese Kinder Jugendliche Erwachsene. Und dann? Ja, was dann? Sie sollten, wenn ihre Einschränkung nicht zu gross ist, so selbstständig wie möglich leben können. Oder sogar ganz selbstständig. So wie viele von uns das auch können. Aber das wird nicht gesehen. Es geht immer nur um das Nehmen und Wollen. Ich habe bin eben für das Geben. Was kann ich tun, damit ich der Gesellschaft nicht zur Last falle? Die Frage ist nicht, was die Gesellschaft für einem tun kann, sondern, was man für die Gesellschaft tun kann. Aber damit bin ich sicher eine Minderheit.
Wieso dies? Nun, auch die NT wollen immer mehr bekommen. Sie erheben auch immer mehr den Anspruch auf individuelle Förderung. Alles muss genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sein. Was natürlich so nicht möglich ist. Dann kommen noch wir Autisten. Einen Minderheit. Auf wen wird zuerst gehört. Auf die Mehrheit oder die Minderheit? Frage dich selbst.
Nun, vieles von dem was heute gefördert werden muss, war früher normal, dass man es sich selber bei brachte. Lernte durch Fehler. Heute sind Fehler eine grosse psychische Belastung. Die Frage ist, muss das so sein? Kann man heute nicht mehr aus Fehler lernen? Müssen die Menschen schon als Kind Erwachsene sein? Es kommt mir manchmal so vor. Sie dürfen nicht mehr Kinder sein. So mein Eindruck. Ist jemand auffällig, wird er ruhig gestellt. Es gibt einen Therapeuten. Früher gingen wir raus spielen. Energie abbauen. Das wir normal. Wir alle waren auffällig, um es mit einem Modernen Wort zu sagen. Waren wir das? Nein. Brauchen wir Förderung? Nein. Brauchten wir Therapeuten? Nein. Und doch sind wir erwachsen geworden. Haben unsern Weg gemacht.
Heute, so heisst es, seinen andere Zeiten. Alles ist komplexer geworden. Schneller. Anspruchsvoller. Das hat es damals auch schon geheissen. Es geht mir nicht um, früher war alles besser. Sondern einfach darum zu zeigen, das es auch anders geht. Mit dem Willen geht vieles. Nur, der Wille wird heute vielen Kindern weggenommen. Sie dürfen nichts mehr wagen. Alles muss geregelt sein. Alles strukturiert. Von dem her, bin ich froh, muss ich in der heutigen Zeit kein Kind mehr sein. Aber das ist einfach gesagt. Aus der Distanz der Zeit.
Grundsätzlich finden ich Förderung gut. Aber eben, sie darf nicht einseitig sein. Es braucht, wie so oft beide Seiten. Wenn nur eine Seit fordert und sich beklagt, wird das nicht. Schlussendlich geht es doch wie immer um Toleranz und Respekt. Damit kann mehr erreicht werden, als mit all den Schulungen und Vorträgen. Denn, wenn der Mensch will, kann er alles erreichen. Es ist eben doch nur eine Frage des Willens.

Montag, 1. Mai 2017

Asperger und Supersinne

Haben Autisten Supersinne? Was denkst du? Ich denke ja. Denn einige von uns haben einen Sehsinn, den NT nicht haben. Einige haben einen Gehör das NT sich nicht vorstellen können.
Doch was bringt das alles? Nur Stress. Ich kenne das von mir. Mein Gehör ist extrem. Ich kann Gespräche hören, von denen NT glauben niemand hört sie. Ich kann Geräusche hören, die NT nicht hören können. Ich kann Töne sehen. Meine Augen sind extrem lichtempfindlich. Fehler sehe ich sofort. Auch die kleinsten.
So wird die Welt nicht besser. Sondern sie wird zu einem Puzzel. Denn wer das Ganze nicht sehen kann, der muss sich seine Welt aus lauter Einzelzeilen zusammenfügen. Was anstrengend ist. Auch sehe ich nicht sehr in die Breite. Auch nicht 3-Dimensional. Muss ich auch nicht. Es würde mich nur irritieren.
Aber zurück zum Thema. Supersinne. Was sind sie den eigentlich? Nun, ich bin der Meinung, und das ist meine Meinung, das sie etwas sind, was sich die meisten Menschen nicht vorstellen können. Ja, das ihnen Menschen mit solche Sinnen Angst machen. Das sie sich fürchten. Denn sie denken, wir können zaubern. Dabei ist es nur etwas, das wir besser können. Der Preis ist, das wir anderes nicht oder nur sehr schlecht können. Alles muss eben im Gleichgewicht sein. Vom Einen mehr. vom anderen weniger. So ist es eben nun mal. Ich kann damit leben. Muss es ja. Ob ich will oder nicht.
Jedenfalls ist es manchmal auch praktisch. Musik hören ist mehr ein sehen. Als ein hören. Ja es ist etwas, dass ich so nicht beschreiben kann. Etwas das nur diejenigen kennen, die das selbe haben.
Auf der anderen Seite ertrage ich keinen Lärm. Es sollte sehr sehr ruhig sein. Was in der NT-Welt leider nie der Fall ist. Irgendwo her ist immer Lärm. Die scheinen das zu brauchen. Ich nicht.
Auch das Sehen ist so eine Sache für sich. Manchmal habe ich Mühe die Welt zu sehen. Die Menschen. Das liegt nicht daran, das ich schlecht sehen. Woran es liegt, weiss ich nicht. Ich vermute aber, das es eben mit dem Lärm zusammenhängt. Und, mit der Menge an Licht. Wobei mich Sonnenlicht nicht stört. Nur Kunstlicht, oder Licht das durch Scheiben in einen Raum fällt. Das kann dann sehr unangenehm werden. Versteh NT nicht. Für sie kann es einfach zu hell sein. Für mich ist es auch noch sehr unangenehm. Was ein Unterschied ist.
Jedoch erwarte ich nicht, dass die NT das verstehen. Ich verstehe auch vieles von dem was sie können, nicht. Macht nichts. So hat eben jeder seine Eigenarten. Das Wichtigste ist doch, das am lernt mit dem, wie ein anderer ist, zurecht zu kommen. Und nicht versucht, ihn zu ändern. Was NT von uns immer wieder, leider, verlangen. Wir sollten doch so sein wie sie. Denn, sie meinen, dass sei dann wahre Lebensqualität. Nun, nein. Nicht für mich. Auch nicht für die vielen Autisten die ich kenne. Die wollen einfach so sein, wie sie sind. Wie die NT auch. Wieso die immer meinen, sie müssen uns ihre Welt und Sichtweise beibringen, ist mir nicht klar. Wir haben unsere und die haben ihre.
Supersinne sind also etwas, was mehr hinderlich als super ist. Das einem in der NT-Welt eher im Wege steht. Das zu Stress führen kann. Aber auch schöne Moment, wie das Musikhören, geben kann.
Ich jedenfalls möchte trotz alledem nicht auf meine Sinne verzichten. Zumal sie mir helfen mich in der Welt zu orientieren. Wie die Fledermaus. Die ist auch blind und sieht doch mehr als wir. Einfach wegen ihrer Supersinne. Ich hoffe, dass uns die NT irgendwann mal verstehen werden. Auch wenn sie es nie nachvollziehen können.