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Sonntag, 6. Dezember 2015

Asperger und die NT Normalität

Die NT haben eine eigene Normalität. Sie kennen nur dies. Sie wissen nicht, das es Menschen wie mich uns gibt, die nicht in der Normalität leben wie sie. Die Normalität der NT ist mir oft schleierhaft. Ich verstehe nicht, wieso sie so viel Wert auf das Äussere legen. Alles muss immer schön sein. Das verbraucht sehr viel Zeit und Energie. Zum Beispiel tut es eine Liste auch. Aber nein, die NT wollen alles in eine hübsche Grafik mit Bilder verpackt. Die Liste zu erstellen braucht zum Beispiel zehn Minuten. Das Drumherum zwei Stunden. Aber Hauptsache es sieht gut aus. Die Information aber ist die Selbe. Muss ich nicht verstehen.
Die Normalität der NT ist auch deshalb komisch weil sie immer so viel sprechen ohne was zu sagen. Sie müssen auch immer alles drei Mal sagen. Wieso weiss ich nicht. Einmal reicht doch. Auch brauchen sie zu allem ein Feedback. Alles muss immer bestätigt werden. Wieso das? Keine Ahnung. Das konnte mir noch keiner plausibel erklären. Muss auch nicht sein. Mir reicht es, wenn ich weiss, dass ich alles immer drei Mal sagen muss und sie das auch tun. Komische Art zu kommunizieren. Aber so sind sie nun mal.
Ich sehe mich von einer Welt umgeben die nicht meine ist. Die ich nicht verstehe. Das schreibe ich ja immer mal wieder. Aber selbst nach all den Jahren ist sie mir immer noch ein Rätsel. Dabei müsste ich es doch nach über 40 Jahren doch endlich kapiert haben. Aber ich habe es nicht. Ich tue nur oft so. Nicht das ich mich verstelle. Aber ich will nicht endlos über weiss nicht was diskutieren. Muss nicht sein. Wieso? Weil ich nicht die Lust habe, mich immer mit dem sogenannten Normalen abzugeben.
Für mich ist das was ich sehe und wie ich es wahrnehme eben normal. Meine Normalität. Sie unterscheidet sich sehr von der der NT. Die Welt so meinen sie ist die Selbe. Aber sie ist es nicht. Sie sehen das Ganze ich nicht. Ich sehe nur Details. Menschen weniger als Gegenstände. Die sehe ich klar und deutlich. Menschen sehe ich nur verschwommen und nicht klar. Ausser meine geliebte Frau. Sie sehe ich im Normalfall klar und deutlich. Keine Ahnung wieso das so ist. Aber ich kann nur sie wirklich sehen. Die anderen eben nicht. Das ist für die NT nicht normal, für mich eben schon.
So hat doch jeder so seine eigenen Normalität. Die Frage ist doch nur, wie kann man trotzdem zusammen arbeiten, leben? Nun, das geht ganz gut. Es erfordert einfach eine Sache. Verständnis. Von beiden Seiten. Denn es kann nicht sein, das nur die NT Verständnis haben müsse und wir nicht. Wie müssen die NT genau verstehen. Denn das erleichtert so Manches. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Nur, ich weiss, auch ich bin nicht perfekt. Mir passiert es auch ab uns zu, dass ich vergesse was die NT sind. Dann nerve ich mich einfach ab ihnen. Wie sie langsam sind. Nichts kapieren. Laut sind. So erlebe ich sie eben auch. Wobei das nicht mit der Realität übereinstimmen muss. Aber ist ist in dem Moment eben die Meine. Damit muss ich leben. Damit müsse die anderen leben.
Normalität ist für mich mich also eins sehr abstrakter Begriff mit dem ich nichts anfangen kann. Was ist Normal? Was ist die Normalität? Mit absoluter Sicherheit kann diese Frage niemand beantworten. Ich definiere Normal als das, was die Mehrheit tut. Denkt. Empfindet. Mehr nicht. Als andere ergibt für mich keinen Sinn. Nach meiner Definition bin ich also nicht normal. Mir soll es recht sein. Denn ich weiss, ich bin Autist. Das reicht mir. Normal muss ich nicht sein. nur in der Normalität der NT muss ich ob ich will oder nicht, zurechtkommen.