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Mittwoch, 21. Juni 2017

Asperger und die autistische Welt

Die autistische Welt ist nicht zu verwechseln mit der Welt der Autisten. Auch wenn es fast gleich klingt. Was meine ich mit der autistischen Welt?
Damit meine ich, dass die Menschen, NT, immer mehr selbstbezogen werden. Das ist nicht von mir, sondern das habe ich von NT. Sie selber sagen das von sich. Selbstbezogen gleich Autismus. So die wörtliche Übersetzung. Will heissen, dass die NT immer mehr Mühe haben, sich vorzustellen, dass es noch andere Menschen ausser sie selber gibt. Denn, wie ich so oft schon geschrieben habe, muss sich immer alles nur um sie drehen. Wo ist denn der Unterschied zu uns Autisten? Nun, ich denke, dass die NT einfach noch in der Lage sind, auf Signale von Aussen zu regieren. Sie können zum Beispiel Sätze verstehen, die eben nicht so gemeint sind, wie gesagt. Noch. Dies schriebe ich bewusst. Noch. Wieso? Nun, es wird sicher nicht mehr lange dauern, da sind viele NT so wie wir. Sie verlieren Eigenschaften, die wir nicht haben. Aber wir haben dafür andere Fähigkeiten. Bei den NT wird dies nicht der Fall sein. Wie kann das geschehen? Wie kann die Welt autistisch werden? Handys. YouTube. Zum Beispiel. Den Menschen denken nicht mehr. Sie konsumieren nur noch. Ihre Welt besteht aus 5,5" mehr nicht mehr. Also die durchschnittliche Diagonale eines Handys. Ist schade, aber leider eine Tatsache. Sicher, es sind nicht alle so. Eber leider immer mehr. Wenn ich ihnen das sage, das sie autistisch werden, kapieren sie nicht was ich meine. Hauptsache sie können konsumieren. Das verstehe ich nicht.
Auch ist die Aufmerksamkeitsspanne der NT auf etwa 7 Sekunden gesunken. Das haben Untersuchungen gezeigt. Richtig nicht Minuten oder Stunden. Sondern Sekunden! Schlimm nicht?
Ich kann mich ohne Probleme stundenlang auf eine Sache konzentrieren. Kein Problem. Aber nur 7 Sekunden? Nein. NT können das. Sie brauchen sehr viel Ablenkung. Die haben sie mit den neuen Medien.
Ich denke oft, dass das nicht gut gehen kann. Schon in den 90er Jahren sagte ich, dass man das Internet ausschalten sollte. Wie du weisst, ist es nicht geschehen. Aber es ist das eingetroffen, was ich gesagt habe. Die Menschen sind zu abhängig vom Internet geworden. Es ist nicht so, dass es an sich schlecht ist, sondern vielmehr wie die Menschen damit umgehen. Ich nutze das Internet auch jeden Tag. Auch um in meinem Blog was zu schrieben. Ohne Internet würdest du jetzt diesen Artikel nicht lesen. können. Alles hat eben zwei Seiten.
Zurück zum Thema. Die autistische Welt. Es ist meine Sichtweise auf sie. Ich nehme sie so wahr. Die Menschen in ihr werden immer weniger fähig wirklich zu kommunizieren. In Zukunft werden mehr Maschinen miteinander kommunizieren, als Menschen. Das wir in etwa 4 Jahren der Fall sein. Wo bleibt da noch der Mensch? Gute Frage. Ich weiss es nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich der Mensch irgendwann bewusst wird, dass Technik nicht alles ist. Das er doch nicht alleine ist. So hoffe ich zumindest. Ob es so sein wird, werden wir sehen.
Ich hoffe jedenfalls, dass die NT nicht mehr zu sehr autistisch werden, sondern wieder mehr NT. Das wäre mein Wunsch für die kommenden Jahren.

Freitag, 16. Juni 2017

Asperger und den Sinn verstehen

Vieles von dem was in die Menschen tun ist für mich sinnfrei. Sprich, ich sehe keinen Sinn in dem was sie tun oder sagen. Ich denke aber, sie ebenfalls nicht. Wird mal wieder mutwillig was zerstört, und die Täter werden gefasst, so ist die häufigste Antwort, dass sie nicht wissen wieso, ausser, dass ihnen langweilig war. Wo ist da also der Sinn dessen was sie taten? NT bauen Dinge um sich und andere zu schaden. Wo ist der Sinn? NT verstehen vielen nicht, sie sind verwirrt. Wieso können sie nicht etwas bauen oder tun, das sie selber verstehen?
Viele Fragen sind also nicht beantwortet. Können sie auch nicht. Denn vieles von dem was in der Welt passiert ist nun mal sinnlos. Im wortwörtlichen Sinn gemeint. Die Menschen werden auch immer komischer. Sie handeln einfach nur noch und sind sich nicht mehr bewusst, dass alles was sie tun Folgen hat. Positiv wie negativ. Wobei das auch wieder eine Frage der Perspektive ist.
Die grösste alle Fragen ist doch die nach dem Sinn des Lebens. Nach dem Sinn von alledem hier.
Seit es Menschen gibt, befassen sie sich damit. Nur, sie haben bis heute die Antwort nicht gefunden. Und, egal wie lange sie noch suchen werden, sie werden denn Sinn des Lebens und ihrer Existenz niemals finden. Können sie auch nicht.
Früher habe ich alles hinterfragt. Musste in allem einen Sinn sehen. Heute aber habe ich erkannt, dass dies zu nichts führt. Ausser Stress. Muss nicht sein. Ich hinterfrage vieles nicht mehr. Denn wie gesagt, das Meiste ist sinnfrei. Also macht es auch keinen Sinn denn Sinn zu finden. Denn wo keiner ist, das kann er auch nicht gefunden werden. So einfach ist das.
Autisten so sagt man, müssen in allem was sie tun einen Sinn sehen. Sicher, das mag stimmen. Aber trifft das nur auf uns zu? Oder sind die NT auch so? Keine Ahnung. Ich weiss nur, dass wenn der Mensch in dem was er tut, keinen Sinn sieht, er mit der Zeit geistig zu Grunde geht. Entweder rastet der aus oder er wird depressiv. Einfach ausgedrückt. Dass die Sache nicht so einfach ist, ist mir klar. Aber das soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein.
Nun, manchmal Frage ich mich, worin der Sinn meines Schreibens ist. Wieso tue ich das. Ja, das muss ich manchmal tun. Denn nur so wird mir wieder bewusst, das der Sinn DU bis Leser. Das ich für mich schreibe, sicher. Aber nicht nur. Denn nur für mich zu schreiben, wäre sinnlos. Zumindest für mich. Wenn keiner das liest, was man schreibt, was bringt es. Ich habe zum Beispiel den Sinn von Tagebücher nie begriffen.
Oft ist es einfacher nicht zu viel nachzudenken. Nicht zu viel Sinn in einer Sache zu suchen. Den vor lauter Suchen, vergisst man die Sache einfach zu erledigen.
Der Menschen ist selbstbezogen. Ich denke, dass er nur dann einen Sinn in etwas sieht, wenn es mit ihm selber zu tun hat.

Samstag, 10. Juni 2017

Asperger und die verkehrte Welt

Manchmal frage ich mich, wer da eigentlich der Autist ist. Wir oder die NT? Wenn ich die NT so beobachte, dann sehe ich nur, dass sie nur an sich interessiert sind. Das es immer nur im sie gehen muss. Wenn sie helfen, dann immer nur, wenn sie einen Gewinn davon haben. Aber sicher nicht altruistisch.
Mir kommt die Welt oft sehr verkehrt vor. Nun, NT würden sagen, ich sei halt anders. Nicht wie sie. Nehme die Welt um mich anders wahr. Das stimmt so schon. Aber ist meine Wahrnehmung nicht einfach eine von vielen? Also nichts besonders? NT wollen manchmal von mir wissen, wie es ist, Autist zu sein. Ich stelle ihnen dann immer die selbe Frage. Wie ist es NT zu sein? Keine Antwort. Also kriegen sie auch keine von mir.
Was macht uns so speziell? Frag dich mal? Was macht jeden Menschen speziell? Sind wir überhaupt speziell oder tun nur viele einfach so als ob sie es wären. Mir kommt es oft so vor. Die Menschen wollen etwas spezielles sein. Wollen beachtet werden. Darüber habe ich schon oft geschrieben. Aber ich schreibe es immer und immer wieder. Wieso? Nun, es soll zum nachdenken anregen. Über sich und über die anderen. Ich mache mir oft viele Gedanken zu dem, was um mich geschieht. Was viele einem Autisten nicht zutrauen. Tun es die NT? Nein. Wieso also ist es bei mir so was Spezielles? Verkehrte Welt eben.
Wer nicht ist wie die Mehrheit mein, das man sein soll, der wird entweder nicht beachtet, oder alles was er sagt wird irgendwie verwertet. Aber einem einfach mal als Menschen betrachten, das geht leider nicht. Wieso das die NT nicht können, weiss ich auch nicht. Wie es scheint, haben sie diese Fähigkeit einfach nicht. Aber das ist nur eine Vermutung. Ob es stimmt, weiss ich nicht.
Wenn zum Beispiel eine Abstimmung ist, geht niemand hin und danach sind alle mit dem Ergebnis unzufrieden. Sie gehen auf die Strasse demonstrieren. Nun, sie hätte ja abstimmen können. Wieder verkehrte Welt.
Oder sie zerstören etwas und jammern danach das es kaputt ist. Verstehe ich nicht. Sie sind immer erst im Nachhinein schlauer. Wie es scheint, können sie Konsequenzen nur sehr schwer vorhersehen. Was ich wiederum nicht verstehe. Denn, mit ein wenig nachdenken kommt ja jeder darauf. Oder etwas eben doch nicht?
Für alles brauchen sie eine Schulung. Eine Anleitung. Sie wollen einfach nicht selber denken. Aber dann sagen, dass wir nur an uns denken. Das wir uns nicht für das interessieren, was um uns geschieht. Nein, ich tue das. Mit ist die Welt nicht egal. Auch die Menschen darauf nicht. Vielleicht macht mich das halt zu einem Speziellen. Einem Verkehrten in einer verkehrten Welt.
Kommt die die Welt manchmal nicht auch verkehrt vor? Sie ist nicht so, wie sie sein sollte. Wie es immer heisst, dass sie ist. In den Prospekten. Im Internet. Das ist nur Illusion. Aber eine von der die NT ausgehen, das sie die Realität ist. Vielleicht wissen sie auch, dass alles nur Fake ist. Aber sie wollen es nicht wahrhaben. Wer weiss das schon?
Wollen die NT nicht wieder mehr Frieden und Ruhe? Sie sagen ja. Aber sie unternehmen irgendwie sehr wenig dafür. Wieso? Weil vieles sie nicht direkt betrifft. Und, der Mensch vergisst sehr sehr schnell wieder. Was für eine verkehrte Welt das doch ist. Und in so einer sollen wir uns zurecht finden können?

Montag, 5. Juni 2017

Asperger und Panik

Was ist Panik? Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Eine Antwort auf diese Frage habe ich bis heute nicht gefunden. Eine, die mich zufriedenstellt. Nun, ich habe schon viele Aufnahmen von Panik gesehen. Alles ist eines gemeinsam. Die Menschen reagieren alle zur exakt gleichen Zeit gleich. Sie werden wie eine grosse Masse. Ein einziges Ding das reagiert.
In den letzten Monaten gab es immer wieder die Gelegenheit dies zu beobachten. Was hat das aber mit Autismus zu tun fragst du dich jetzt. Wieso schreibe ich so was?
Können Autisten Panik haben, so wie NT? Ja und nein. Panik ja. Aber ich denke, nicht so kollektiv wie die NT. Autisten die ich kenne, haben Panik, wenn was nicht so ist wie es immer ist. Wenn sich was ändert. Das ist was anderes als die Panik der Angst die die NT haben. Die sind ständig in der Furcht, das was passieren könnte. Sie selber aber sind die Ursache. Sie selber verursachen das Leid. Ihr eigenes und das von anderen. Ob sie das erkennen können? Ich weiss es nicht. Es kommt mir aber so vor, als ob sie es nicht können. Oder nicht können wollen.
Panikattacken kenne ich auch. Besser gesagt, kannte ich. Früher hatte ich ab und zu welche, wenn viele Menschen um mich waren. Nicht aus Angst, sondern einfach so. Sie kamen und gingen. Wieso, weiss ich bis heute nicht. Ich denke einfach, dass ich im Geist nicht so ruhig war, wie heute. Das ich zu sehr auf das Aussen fokussiert war. Das ich zu sehr damit beschäftigt war, die Welt wahrzunehmen. Aber nicht meinen Geist.
Diesen habe ich in den letzten Jahren trainiert. Wie jemand der Sport treibt. Heute kenne ich das mit der Panik nicht mehr. Doch der Aufwand war sehr gross. Viele scheuen sich diesen zu treiben. Aber es lohnt sich. Wie habe ich das gemacht? Nun, wie ich immer mal wieder erwähnt habe, durch Meditation. Nicht das abgefahrene Zeugs das überall gelehrt wird. Sondern einfach dasitzen. Die Augen schliessen und den Geist beobachten. Ja, das geht. Es ist zu Beginn nicht einfach. Aber eben, Übung macht den Meister.
Können das Autisten besser als NT? Ich denke nein. Es ist in der Natur des Menschen, dass er immer mit irgendwelchen Gedanken beschäftigt ist. Meistens ist die Illusion grösser als die Realität. Ich denke, dass kann eine der möglichen Ursachen von Panik sein. Man stellt sich was Schlimmes vor, oder denkt was Schlimmes kann könnte passieren. Und schon ist die da, die Panik.
Es ist wie mit so Vielem Alles beginnt im Kopf. Im Geiste. Die Menschen von heute sind einfach keine Geistwesen mehr. Sondern Körperwesen. Sprich ihnen ist das Erscheinen und das Aussehen wichtiger als der Zustand ihres Geistes. Aber das ist nur eine Vermutung. Diese aber basiert auf den vielen Beobachtungen und Überlegungen die ich mache. So komme ich immer wieder auf das Selbe. Der Mensch sollte muss lernen wieder mehr zu sich zu finden. Da haben wir Autisten einen Vorteil. Viele von uns sind immer bei sich. Sie nehmen die Umwelt kaum wahr. Was für NT befremdlich ist. Aber für uns normal. Ich weiss nicht, wie es ist, wenn man die Welt wahrnehmen kann. Wenn einem alles nahem geht. Wenn man ständig mit dem Gedanken leben muss, das was passieren könnte. Angst und Furcht. Nein, das ist nicht mein Ding.
Mit den Jahren habe ich herausgefunden, dass ich ein Geistwesen bin. Alles was ich bin, ist Geist. Tönt voll nach Esoterik. Ich weiss. Aber mit fallen keine besseren Worte ein. Jedenfalls macht es das Leben so nicht immer einfach. Denn oft verstehe ich die Menschen nicht. Ich kann sie nur sehr begrenzt verstehen, weil ich immer nur einen kleinen Teil ihres Verhaltens sehen und analysieren kann. Es ist fast wie eine Obsession die Menschen zu beobachten. Dabei geht es mir aber nicht darum, dass ich denke, ich sei besser. Sondern es geht mir darum zu verstehen wo die Unterschiede sind. Eine Suche, die so denke ich, noch lange dauern wird.
Was hat das alles mit der Panik zu tun? Sehr viel. Es geht wie gesagt darum mehr im Geiste zu leben. Zu erkennen, dass die Illusion im Kopf eben nur eine Illusion ist. Nicht das Reale. Wenn es gelingt, diese zu beseitige, dann verschwindet auch due Panik. Ganz einfach? Nein, sicher nicht. es erfordert wie gesagt sehr viel Übung. Doch wer es versucht, der wird auch belohnt werden.